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Einzelhändler:  wie Schaffen Sie den Sprung ins Soziale Netz?

23/7/2014

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FACEBOOK, TWITTER, BLOG? VIELLEICHT EINE STÄNDIG AKTUALISIERTE WEBSITE? WIE SCHAFFen Sie  ES als UNTERNEHMER HEUTZUTAGE, DEN INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSBEDÜRFNISSEN IhrER KUNDEN GERECHT ZU WERDEN?MACHEN WIR UNS NICHTS VOR, DIE ARBEIT MIT DEN SOZIALEN MEDIEN IST FÜR DIE MEISTEN KLEINEREN UNTERNEHMERINNEN UND UNTERNEHMER EINE ANSTENGENDE BESCHÄFTIGUNG. SIE HABEN NICHT GELERNT, SICH ONLINE DARZUSTELLEN, INTERESSANTE ARTIKEL ZU VERFASSEN UND SIE DANN AUCH NOCH SO ZU PLATZIEREN, DASS SIE AUFFALLEN. SIE HABEN IHR GESCHÄFT ÖRTLICH, REGIONAL GEFÜHRT UND ES VIELLEICHT ALS EINE DER GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN der Vergangenheit verstanden, die Öffnungszeiten an das veränderte Verbraucherverhalten anzupassen.

Nun sollen Sie die Vorzüge Ihres Angebotes im Internet darstellen, womöglich Twittern oder auf Facebook ihr Untrnehmen repräsentieren. Geht das ohne Schulung, ohne Beratung oder eine kritische Begleitung durch einen kompetente Person? Eine Frage, die wohl jeder für sich beantworten kann:  In den meisten  Fällen klappt das nicht.

Was also tun, wenn der Etat nicht vorhanden ist, eine digitale Präsenz aber unvermeidbar ist, weil sie den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens beeinflusst?


Weniger ist mehr. 

Natürlich wäre es toll, wenn Ihr Unternehmen in allen Marketingbereichen professionell aufgestellt ist, vielleicht sogar mit Agenturbegleitung eine Superauftritt in den Medien hinlegt. Das muss aber dann nachhaltig, das heißt, mit langfristigen Investitionen abgesichert werden. Darum ist es besser, klein anzufangen und mit den Augaben zu wachsen.


Vielleicht helfen Ihnen diese 10 Punkte, das Thema anzugehen, ohne dass sie sich in Zugzwang bringen:


1. Bestandsaufnahme:

Fotos von der Firma im Innen und Aussenbereich anfertigen. Wie lange ist die Aussenwerbung unveränderrt, ist alles selbsterklärend, einladend für den Kunden? Welche Zielgruppe visiere  ich mit meinem Angeot an? Welche Kinden kommen tatsächlich in mein Geschäft? Was macht mein Wettbewerb im Ort, was macht mein wettbewerb in Nachbarorten?


2. Konzentration auf das Wesentliche:

Interviews mit Zielkunden, Umfragen, Interviews mit Bestandskunden, die man natürlich nicht verlieren möchte. Umgestaltung des Aussenauftritts, neue Fotos anfertigen und die Vorher/Nachher-Betrachtung Freunden zur kritischen Beurteilung geben.


3. Unternehmensaussagen festlegen:

Definition der 5 wichtigsten Argumente, warum sie der Meinung sind, dass man an Ihrem Angebot nicht vorbeikommt, warum Sie einzigartig sind.


Sie werden sich wundern, dass wir noch gar nicht über den Einsatz digitaler Medien sprechen. Das kommt später.


4. Aktionsplan festlegen:

Aufbau eines saisonalen Aktionsplans, der realisierbar ist und eingehalten werden kann - unabhängig von kurzfriatigen Aktionen.  Einbeziehung von Stammlieferanten, ggfs mit werblicher Unterstützung.


5. Mitarbeiterbeteiligung:

Einstimmung aller Mitarbeiter auf ihre neue Unternehmensstrategie. Einbeziehung der Mitarbeiterkompetenzen in ihren Auftritt.  Sicher gibt es jemanden, der gern in sozialen Netzwerken unterwegs ist und vielleicht sogar zusammen mit Ihnen den Facebookauftritt organisiert. Wicjtig ist in erster Linie, dass jeder im Unternehmen weiß, wohin der Weg geht.


6. Grobstruktur Unternehmensprofil:

Wenn das Profil dann soweit stimmt und die Aussagen festliegen, dann überlegen sie sich, wie Sie Ihr Unternehmen auf einer Internetseite sehen möchten. Orientieren sie sich dabei ruhig an erfolgreichen Mitbewerbern. Sammeln Sie Texte und Bilder und suchen sich jemanden, der diese Sammlung dann in einem sehr begrenzten Auftritt zusammenfasst. Sie sollen keinen Onlineshop eröffnen, dass können andere besser. sie sollen alles daran setzen, dass die Menschen in Ihr Geschäft kommen, Sie an ihrem Verkaufsstandort treffen.


Sie lassen eine Webseite erstellen oder ihre bisherige überarbeiten und verlangen, dass diese auch mobil gut lesbar ist. Alle Daten sollten so gewähl sein, dass Sie Ihre Webseite nicht immer wieder  verändern müssen. Die aktuelle Kommunikation erfolgt via Facebook und ggfs. per Newsletter.


7. Facebookaccount eröffnen:

Melden Sie sich mit einem Profil bei Facebook an, nutzen sie dieses Profil, wenn Sie sonst kein Interesse an dieser Arte der Kommunikation haben, nur geschäftlich. Nur dann können sie für Ihr Unternehmen auch eine Facebookseite anmelden.


8. Facebookseite anlegen.

Melden Sie eine Facebookseite für Ihr Unternehmen an und verweisen auf der Webseite auf diese Facebookseite (Natürlich erst, wenn die Grungestaltung steht und Ihr Facebookfahrplan festliegt. Gehen Sie das Thema im Team an. Einer allein wird es auf Dauer nicht schaffen, immer wieder positiv für entsprechenden Inhalt zu sorgen. er wird auf Dauer für den Besucer langweilig, weil er sich wiederholt oder mehr und mehr dazu neigt, auf andere Nachrichten und Angebote zu verweisen. achten sie darauf, für Kommentare einen Filter einzusetzen, der Kraftausdrücke ablehnt


9. Aktionsplan


Schreiben Sie Ihren Aktionskalender: zum Beispiel täglich eine Notiz auf Facebook veröffentlichen, alle 2 Tage mit Bild. jeden Monat die Internetseite auf Aktualität überprüfen. Teilnahme an Foren, Gruppen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu tun haben.


10. Selbstkontrolle



Beobachten sie sich selbst und setzen sie Ihre Freunde und Bekannten als Kritiker ein. Laden sie diese regelmässig ein, Ihren Auftritt kritisch zu beurteilen und schöpfen sie aus dieser Kritik die Ideen, Ihren Auftritt ständig zu verbessern.


Damit haben sie den Eintritt Ihrer Firma in das neue Marktumfeld geschafft. Nun gilt es dranzubleiben, die neuen Möglichkeiten zu nutzen und dauerhaft auf die Bedürfnisse Ihrer Bestands-und Zielkunden einzugehen. Das können sie - darum sind Sie Unternehmer. Viel Erfolg!


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    Frank Garrelts
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