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Geht Linkedin an die Börse? 01/06/2011
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Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt mit Datum vom 06.01. über einen möglichen Börsengang des Sozialen Netzwerkes Linkedin. Mit über 85 Mio Nutzern ist Linkedin das größte professionelle Businessnetzwerk. Der Wert wird in dem Artikel mit 2,2 Mrd. Dollar geschätzt. Offizielle Statements aus dem Hause Linkedin liegen derzeit noch nicht vor. 
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DatenAPPfrage via Smartphone 12/22/2010
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Was Apps so alles wissen und auch weitersagen.

Das Wallstreet Journal hat sich des heiklen Themas angenommen, wie es mit dem Datenschutz bei Apps bestellt ist. Wenn wir zum Beispiel mit dem Nachplapperkätzchen Talking Tom spielen, verraten wir unbewusst unseren Standort und unsere Smartphone-Kennung an Online-Werber weiter. Diese sind dann in der Lage aus der Kombination der Daten verschiedener Apps ein Zielgruppenprofil zu erstellen. Welche App was über Sie weiß und ggfs. weitergibt,  finden Sie auf dieser interaktiven Übersicht: http://blogs.wsj.com/wtk-mobile/
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Download-Boom: Markt wächst auf 390 Millionen Euro 12/06/2010
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  • Anzahl der Dateien steigt um 43 Prozent auf 90 Millionen jährlich
  • BITKOM rechnet mit kräftigem Wachstum auch für 2011
Berlin, 6. Dezember 2010 - Für Downloads auf stationäre und mobile PCs geben die Deutschen 2010 die Rekord-Summe von rund 390 Millionen Euro aus. Das sind nach einer Prognose des Hightech-Verbands BITKOM 49 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Ob Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software – noch nie waren die Angebote so beliebt. Die Anzahl bezahlter Downloads wird bis zum Jahresende auf etwa 90 Millionen steigen, eine Steigerung um 43 Prozent gegenüber 2009. Das teilte der BITKOM in Berlin mit. Grundlage der Prognose ist eine neue Erhebung des Markt-forschungsinstituts GfK für den BITKOM. „Dies ist bei weitem der stärkste Zuwachs seit Jahren“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Der Höhenflug im Download-Markt wird andauern – dank schneller Internet-Zugänge und einem breiten, attraktiven Angebot. Wir rechnen für 2011 ebenfalls mit einem kräftigen Wachstum von einem Drittel oder mehr.“

Besonders zuversichtlich sind die Anbieter für das aktuelle Weihnachtsgeschäft – im vierten Quartal des Jahres ist die Nachfrage traditionell am höchsten. Bereits in den Monaten Januar bis September 2010 haben die Nutzer 62 Millionen Dateien heruntergeladen. Über alle Produktgruppen hinweg kostete ein einzelner Download in diesem Zeitraum durchschnittlich 4,41 Euro. Die Nachfrage nach PC-Downloads geht weiterhin stärker von Männern aus. Sie laden zwei Drittel der Dateien herunter (62 Prozent im Zeitraum von Januar bis September 2010). Frauen tätigen 38 Prozent der Downloads. 57 Prozent der Käufer sind über 30 Jahre alt.

„Künftig kommen vermehrt mobile Geräte für Downloads zum Einsatz“, erklärt Berg. Handys und Smartphones mit UMTS-Standard empfangen in vielen Regionen schon Daten mit DSL-Geschwindigkeit. Bald startet der UMTS-Nachfolger LTE, der um ein Vielfaches höhere Geschwindig¬keiten ermöglicht. Berg: „Damit werden die mobilen Breitbandnetze für Downloads noch attraktiver.“ Nach Einschätzung des BITKOM werden auch neue Smartphones, E-Book-Reader und Tablet-PCs den Markt für mobile Downloads antreiben. Berg: „Die neuen mobilen Geräte sind sofort nach dem Einschalten verfügbar und haben große, gut lesbare Bildschirme. Sie sind damit ideal für Downloads nicht nur von Musik, sondern auch von Texten und Filmen.“
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Nicht so viel Widersprüche gegen Street View 10/21/2010
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Bitkom, Berlin, 21. Oktober 2010 - Nach Angaben von Google haben drei Prozent der Haushalte gegen den Bilderdienst Street View Widerspruch eingelegt. In 20 Großstädten hatten die Einwohner Gelegenheit, noch vor dem Start des Dienstes die Abbildung ihrer Hausfassaden abzulehnen. Dies ist auch weiterhin möglich. Dazu sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder: „Es ist wichtig, dass Technologieanbieter die Bedenken der Bürger vor der Einführung neuer Dienste umfassend berücksichtigen.

Die Praxis zeigt, dass die meisten Deutschen trotz der verbreiteten Panikmache besonnen reagieren und sehr wohl zwischen öffentlichen und privaten Bildern unterscheiden können. Sie wissen, dass eine ohnehin öffentliche Hausfassade in puncto Privatsphäre anders zu bewerten ist als Fotos aus ihrem Privatleben. Wir würden uns wünschen, dass auch der eine oder andere politische Entscheidungsträger die Einführung solcher Dienste künftig mit mehr Augenmaß begleitet und darauf verzichtet, die Bevölkerung zu verunsichern.“


Rohleder forderte, gesetzliche Regelungen nur dort einzuführen, wo tatsächlicher Bedarf besteht. „Bei Street View wird die Privatsphäre bereits jetzt über das gesetzlich Erforderliche hinaus geschützt.“ Derzeit koordiniert BITKOM die Arbeit an einem Datenschutz-Kodex für Geodaten-Dienste wie Street View und ähnliche. Er soll am 7. Dezember 2010 vorgestellt werden.

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TNS Infratest: Der/die Deutsche hat durchschnittlich 75 Online-Freunde 10/12/2010
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Bielefeld / München, 11. Oktober 2010 - Weltweit nutzen Onliner das Internet als wichtigsten Medien-, Informations- und Kommunikationskanal. Täglich nutzen 61 Prozent der Online-User das Internet, im Vergleich zu 54 Prozent für TV, 36 Prozent für Radio und 32 Prozent bei Zeitungen. Dabei haben die Onliner in den schnellen Wachstumsmärkten Asiens und der BRIC-Staaten die gesättigten Märkte Nordamerikas und Europas mit Blick auf die digitalen Aktivitäten inzwischen überholt. Wachstumsmärkte wie Brasilien (48 Prozent) und China (54 Prozent) weisen ein weitaus größeres digitales Engagement auf als Länder gesättigter Märkte, wie Deutschland (36 Prozent), Finnland (26 Prozent) oder Japan (20 Prozent). Und das obwohl diese Länder für gewöhnlich über eine gut ausgebaute Internet-Infrastruktur verfügen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der am gestrigen Binary Day (10/10/10) veröffentlichten und weltweit einzigartigen TNS Online-Studie Digital Life. TNS und das deutsche Tochterunternehmen TNS Infratest haben in nahezu 50.000 Online-Interviews mit Verbrauchern in 46 Ländern zahlreiche bedeutsame Erkenntnisse erfasst und stellen nun mit Digital Life Indikatoren für die Zukunft des weltweiten Online-Verhaltens zur Verfügung. Die Studie deckt 88 Prozent der weltweiten Online-Population ab und ist damit die umfangreichste und detaillierteste Studie, die sich dem globalen digitalen Konsumenten widmet. Die Studie liefert ein vollständiges Bild davon, wie sich die Konsumenten im Internet verhalten, was ihr Verhalten lenkt und welche Verhaltensweisen zukünftiges wirtschaftliches Wachstum beschleunigen können. „Diese Studie erfasst mehr als doppelt so viele Märkte wie andere Forschungsprojekte dieser Art“, betont Matthew Froggatt, Chief Development Officer bei TNS. „Sie ist nicht nur die erste wirklich globale Erforschung von Online-Aktivitäten, die alle wichtigen neuen Märkte der BRIC-Länder und viele der Next-Eleven berücksichtigt, sondern geht über die Untersuchung des Basisverhaltens hinaus, um umfassendere Daten zu den Einstellungen und zu den emotionalen Treibern dieses Verhaltens zu gewinnen.“

Blogging und Social Networking sind die Treiber des Internet

Laut Studie gewinnen Aktivitäten wie Blogging und Social Networking in den schnellen Wachstumsmärkten weiter an Fahrt. So haben bereits neun von zehn Online-Usern in China (88 Prozent) und mehr als die Hälfte in Brasilien (51 Prozent) eigene Blog- oder Forum Einträge verfasst. In den USA liegt dieser Wert lediglich bei 32 Prozent, in Deutschland sind es immerhin 44 Prozent. Zudem ist das Internet vor allem in den asiatischen Wachstumsmärkten zum Standardmedium für die Verbreitung von Fotos unter Online-Usern geworden. Der Anteil der Online-Konsumenten, die Fotos in soziale Netzwerke oder auf Foto-Websites hochladen, beträgt in Thailand 92 Prozent, in Malaysia 88 Prozent und 87 Prozent in Vietnam. Die entwickelten Märkte sind hier deutlich zurückhaltender. So haben nicht einmal die Hälfte in Deutschland (48 Prozent) und weniger als ein Drittel der Online-Konsumenten in Japan (28 Prozent) bisher Fotos auf Social Websites hochgeladen.

„Im 21. Jahrhundert spielt das Internet eine äußerst wichtige Rolle. Doch wie genau es uns beeinflusst, hängt davon ab, wo auf der Welt wir leben. Wir haben gesehen, dass das Internet in gesättigten Märkten mit ihrem allgegenwärtigen Online-Zugang, wo die Menschen seit Jahren online sind, ein Medium geworden ist, das die Verbraucher als selbstverständlich ansehen. In den schnellen Wachstumsmärkten, in denen erst seit kurzem eine anhaltende Investition in die Infrastruktur erfolgt, nehmen die User diese neuen Kanäle dagegen weitaus aktiver an. Die digitale Welt beeinflusst, wie sie leben, sich entwickeln und wie sie interagieren, und die Online-Konsumenten in diesen Märkten lassen die Online-Konsumenten in der entwickelten Welt in Bezug auf die Online-Aktivität und ihr Engagement für neue Kommunikationsformen hinter sich zurück“, kommentiert Frogatt die Studienergebnisse.

Mobiles Internet wird soziale Netzwerke weiter beschleunigen

Weltweit verbringen mobile Internetnutzer durchschnittlich 3,1 Stunden in der Woche in sozialen Netzwerken, aber nur 2,2 Stunden mit E-Mail. Gefördert wird diese Entwicklung auch von Smartphone-Herstellern, die das wachsende Bedürfnis der Nutzer, schnell und überall auch soziale Netzwerke nutzen zu wollen, erkannt und ihre Endgeräte technisch darauf eingestellt haben. Auch die Vielzahl der Messaging-Formate, darunter Instant Messaging und Aktualisierungsfunktionen, tragen dazu bei. Zukünftig wird sich laut Digital Life die digitale Landschaft verändern. Die Studie zeigt, dass die Verbraucher davon ausgehen, dass sich die Nutzung sozialer Netzwerke eher über Smartphones als über die PC-Nutzung weiter verstärken wird. In den USA erwartet beispielsweise ein Viertel (26 Prozent) der Online-Konsumenten, dass sich ihre Nutzung von sozialen Netzwerken auf einem PC in den nächsten zwölf Monaten erhöhen wird, verglichen mit mehr als einem Drittel (36 Prozent), die davon ausgehen, dass die eigene Nutzung über das Mobiltelefon intensivieren wird. In Schweden sind es gar 53 Prozent, die davon ausgehen, dass sie deutlich mehr mobil netzwerken werden. In Deutschland betragen die Werte 26 Prozent (PC) bzw. 29 Prozent (Smartphones).

Auf Wiedersehen E-Mail. Hallo soziale Netzwerke!

Weiteres Ergebnis der Studie: Online-Konsumenten verbringen im Durchschnitt mehr Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook und LinkedIn als mit E-Mail. Und dies obwohl sich Netzwerke in vielen Märkten erst in den letzten Jahren überhaupt etabliert haben. In Wachstumsregionen, wie Lateinamerika, dem Mittleren Osten oder China, werden durchschnittlich 5,2 Stunden pro Woche mit sozialen Netzwerken verbracht, verglichen mit vier Stunden E-Mail-Nutzung. Die Online-Konsumenten in gesättigten Märkten konzentrieren sich dagegen noch deutlich mehr auf das Korrespondieren per E-Mail. 5,1 Stunden werden hier damit verbracht, den Posteingang zu prüfen. In sozialen Netzwerken wird durchschnittlich 3,8 Stunden interagiert. Zu den intensivsten Nutzern sozialer Netzwerke gehören Malaysier (9 Std./wöchentlich), Russen (8,1 Std./wöchentlich) und Türken (7, Std./wöchentlich). Deutlich geringer dagegen die Nutzung in Deutschland. Hierzulande sind die Onliner 3,1 Stunden pro Woche in sozialen Netzwerken unterwegs.

Wenn es um die Anzahl der Freunde in sozialen Netzwerken geht, führen die Online-User aus Malaysia dieses Ranking mit durchschnittlich 233 Freunden erneut an. Dicht gefolgt von den Brasilianern mit 231 Freunden. Die Japaner bilden hier mit nur 29 Freunden das Schlusslicht, während die Tansanier durchschnittlich 38 Personen zu ihrem Freundeskreis zählen. Überraschenderweise haben die Chinesen im Durchschnitt nur 68 Freunde in ihren Netzwerken, obwohl sie die sozialen Netzwerke sehr intensiv nutzen. Das verweist auf eine Kultur, die sich auf weniger aber dafür umso engere Freundschaften stützt. Deutsche Onliner zählen durchschnittlich 75 Personen zu ihrem Online-Freundeskreis.


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Bitkom: Suchmaschinen im Boom 10/07/2010
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n Etwa 50 Suchanfragen pro Woche
n Männer recherchieren deutlich häufiger im Web als Frauen

 

Berlin, 7. Oktober 2010

Durchschnittlich 50 Suchanfragen stellen deutsche Internetnutzer pro Woche über so genannte Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo. Dabei werden 17 unterschiedliche Themen recherchiert, jeweils mit im Schnitt drei Suchanfragen. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. „Internet-Suchmaschinen erleichtern den Alltag enorm. Vom Arzt bis zum Zierfisch lässt sich alles problemlos und schnell finden“, sagt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

 

Männer gehen wesentlich häufiger auf Online-Suche als Frauen. 22 verschiedene Themen recherchieren männliche Internetnutzer pro Woche, weibliche nur zwölf. Mit zunehmendem Alter nimmt das Interesse an der Internetrecherche ab. 14- bis 29-Jährige nutzen 25 Mal in der Woche Suchmaschinen, über 60-Jährige dagegen im Durchschnitt nur sechs Mal. Lediglich drei Prozent aller Internutzer nutzen Online-Suchmaschinen überhaupt nicht.

 

Am populärsten sind derzeit indexbasierte Suchmaschinen. Sie durchforsten mithilfe automatischer Programme, so genannter Webcrawler, permanent das Internet und bilden aus den gefundenen Seiten eine Datenstruktur. Bei der eigentlichen Anfrage durchsuchen die indexbasierten Suchmaschinen nicht mehr das gesamte Netz, sondern lediglich den Index. Nach diesem Muster arbeiten zum Beispiel Google, Yahoo Search und Microsofts Live Search.

 

Methodik: Forsa befragte 1.003 Internetnutzer in ganz Deutschland ab 14 Jahren per Telefon.

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Jeder elfte User ist länger als 5 Stunden im WEB aktiv. 09/05/2010
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Der digitale Graben wird tiefer, schreibt BITKOM in seiner Presserklärung zu den Surfgewohnheiten der deutschen Internetnutzer.  Im Schnitt sind die deutschen Internet-Nutzer täglich 135 Minuten im Web aktiv. Die Dauer der täglichen Internet-Nutzung steigt dabei mit dem formalen Bildungsabschluss. Fast jeder zweite User mit Abitur (48 Prozent) nutzt das Web im Schnitt zwei Stunden am Tag oder länger. Bei den Internet-Nutzern mit Hauptschulabschluss ist es nur jeder vierte (25 Prozent). Unterschiede bei der täglichen Web-Nutzung gibt es zudem zwischen jung und alt: Fast zwei Drittel (60 Prozent) der User unter 30 Jahren sind zwei Stunden und länger im Netz. Von den 50- bis 64-Jährigen ist es nur jeder siebte (14 Prozent), bei den Senioren über 65 Jahren gar nur jeder zwölfte (8 Prozent). Der digitale Graben verläuft in Deutschland demnach einerseits zwischen den Altersklassen, andererseits zwischen den Bildungsschichten. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Gegenstand der Untersuchung war dabei nicht die passive Online-Zeit durch einen im Hintergrund geöffneten Browser, erfasst wurde vielmehr die aktive Nutzung des Internets für private oder berufliche Zwecke.

 

Gut 70 Prozent aller Deutschen sind zumindest gelegentlich online. Fast jeder dritte deutsche Internet-Nutzer (30 Prozent) ist weniger als eine Stunde online aktiv, gut jeder dritte (35 Prozent) 1-2 Stunden, jeder vierte 2-5 Stunden (26 Prozent). Jeder elfte deutsche Internetnutzer gehört zu den „Heavy Usern“ und ist im Tagesschnitt mehr als fünf Stunden im Web. Dabei sind 8 Prozent 5-10 Stunden und 1 Prozent länger als 10 Stunden online. Unter Abiturienten ist der Anteil der Heavy User mit 16 Prozent fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Bevölkerung. Dabei sind 14 Prozent der Internetnutzer mit Abitur 5-10 Stunden und immerhin zwei Prozent über 10 Stunden online aktiv.

 

Zur Methodik: Die Daten wurden in einer repräsentativen Befragung der ARIS Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM erhoben. Dabei wurden 1.000 Personen in Privathaushalten ab 14 Jahre befragt.

 

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Heute habe ich meine E-Post-Account-Freigabe erhalten 09/03/2010
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Als die Deutsche Post ihr ePost-Konzept der Öffentlichkeit vorstellte, war ich als einer der ersten dabei und habe meine E-Postbrief Adresse gesichert. Daraufhin erhielt ich ein paar Tage später einen Schreibebrief mit einer Vorabbestätigung und einem Registrierungscode. Diesen Code habe ich dann unter www.epost.de eingegeben. 


"Starten Sie in die neue Welt des E-Postbriefs" schrieb mir mit freundlichen worten mein persönlicher Ansprechpartner  "Ihr Kundenservice BRIEF". Toll, den Herrn Kundenservice hab ich dann gleich in meine Adressdatenbank eingegeben - oder ist "Ihr" ein weiblicher Vorname?


Nun denn - der 12stellige Code war schnell eingegeben, meine Frau hat mich bei der Groß/Kleinschreibung unterstützt, und drin war ich in der neuen Welt, die mir verbindliche, vertrauliche und verlässliche Kommunikation - jetzt auch elektronisch - zusicherte. 


Allein der Brief von "Ihr" in Kombination mit dem komplizierten Passwort brachte mich nur auf die Seite, auf der ich - wie bei Facebook - meine persönlichen Daten mal eben reinschreiben sollte. Also, wer mir einen Brief an meine Adresse schreibt und mich dann auffordert, nach einer durch ihn per Post übersandten Geheimcodeeingabe, noch einmal die ganzen Adressdaten einzutragen, der muss schon ganz schön Zeit haben - und sie beim Adressaten auch erwarten. Eine neue TAN- per SMS gemailt brachte mich dann auch eine Stufe weiter.

Neue Welt - wo bist Du? "Drucken Sie das Formular aus, nehmen Sie Ihren gültigen Ausweis mit  und gehen Sie damit zu einer autorisierten Poststelle!" war die nächste Hürde, die sich zwischen mir und der "neuen Welt" auftat. Gesagt getan. Ausdruckl war kein Problem - aber welche Poststelle ist autorisiert?  Ein Klick  auf den angebotenen Link sollte mich weiterbringen - weit gefehlt. Nach kurzem Aufleuchten, man konnt grad erkennen, dass es sich um eine Auflistung handelte, wurde die angepriesene Seite wieder geschlossen. Also trainierte ich meine Augen auf Schnelllesen und sekundengenaue Erfassung, klickte den Link ein paar mal und fand schließlich eine Adresse, die mir bekannt war.


Mit meinem Ausweis bewaffnet fuhr ich dann zum Postoffice meines Vertrauens. Die autorisierte Mitarbeiterin nahm meinen Personalausweis, scannte einen Barcode von meinem Ausdruck und gab dann per Hand zum dritten Mal (zweimal hatte ich es ja schon online erledigt) meine Adressdaten ein. Zusätzlich dann auch die Nummer, Ausstellungsort und Datum meines Ausweises. Das druckte sie dann aus und legte es mir zur Kontrolle und Unterschrift vor. Der ganze Vorgang nahm (bei sich aufbauender Schalterschlange hinter mir) ca 7 Minuten in Anspruch. Nun sollte ich per SMS eine Freischaltung erhalten, auf die ich dann neugierig wartete. 


Am nächsten Tag, dem 02.09. war es dann soweit. eine SMS "Willkommen beim E-Postbrief. Sie sind hiermit freigeschaltet. Ihr Benutzername lautet: es folgte meine vonmir selbst vor längerer Zeit reservierte ePost-Adresse. Wow....


Also, gewappnet mit einer frischen Tasse Kaffee setzte ich mich feierlich vor den PC und bereitete mich darauf vor, einen Brief an meine liebe Schwiegermutter zu schreiben - ich hatte ihr den ersten EPost-Brief versprochen. 


Aber es war nochnicht so weit. Erst durfte ich nach Durchlesen des aufmunternden Willkommnsbriefes - "Ihr" schrieb mir jetzt elektronisch (sehr gut, one face to the customer) mal meine Kontodaten eingeben und meine Adressdaten überprüfen. Bankverbindung war über https schnell eingesaugt. 


Nun machte ich mich über meinen Postkasten her. Ich gab die Post-Adresse von Schwiegermutter in meine Datei ein, denn sie hat ja weder eMail noch ePost, und bestätigte die Eingabe, die auch ohne Protest angenommen wurde. Brief schreiben - das war es, was ich wollte. Beim Anklicken von "An:" öffnete sich der öffentliche Adresspeicher mit der Möglichkeit, auf meinen privaten (mit Schwiegermutters Adresse versehenen) privaten Adressspeicher umzuschalten. Ich klickte Schwiegermutters Adresse an und bekam den Bescheid, dass die Adresse übernommen wurde. Aber wo war sie? Nirgends war Schwiegermutters Anschrift zu finden. 


Also - raus aus dem Entwurf - Abspeichern des Entwurfs nach Aufblinken des Fensters war nicht möglich - und nochmal versuchen - dieses Mal aber mit Tinte und Papier, Briefumschlag und Briefmarke. Ichhab den Brief geschrieben und werfe ihn jetztgleich in den gelben Kasten auf dem Weg nach Hause - der wird um 16.00 Uhr geleert und morgen hat Schwiegermutter meinen Brief. 


Wie gut, dass es die Post gibt.  

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So schützen Sie sich vor Kostenfallen im Web 08/12/2010
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Der Bundesverband BITKOM hat diese nützliche Sammlung von Tipps zusammengestellt, die wir an dieser Stelle gern weitergeben:

Berlin, 12. August 2010

Immer wieder versuchen Betrüger im Internet mit vermeintlichen Gratis-Inhalten abzukassieren. Sie schieben Besuchern, die sich auf ihren Seiten registrieren, im Kleingedruckten kostenpflichtige Abonnements unter. Solche Seiten locken mit Unterhaltung, Tipps oder Produkten zum Nulltarif – von Witzen über Sudoku-Rätsel, Ratschläge für Tierfreunde und Hausaufgabenhilfen bis hin zu angeblicher Gratis-Software. „Internetnutzer können sich vor Abo-Fallen in den meisten Fällen wirksam schützen“, betont BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Am besten beugt man vor, indem man ohne triftigen Grund keine Kontakt- oder Zahlungsdaten angibt, dubiose Angebote grundsätzlich meidet und im Zweifelsfall auch das Kleingedruckte liest.“


Hier die wichtigsten Tipps des BITKOM, wie man Kostenfallen aus dem Weg geht und wie Nutzer reagieren können, wenn sie dennoch zur Kasse gebeten werden:

 

1. Vorsicht mit persönlichen Daten

Internet-Surfer sollten ein gesundes Misstrauen zeigen, wenn sie für angeblich kostenlose Web-Inhalte oder Services Namen und Adresse angeben sollen. Das gleiche gilt für Telefonnummern, E-Mail-Adressen und erst recht für Bank- und Kreditkartendaten. Für die Lektüre oder den Download von Gratis-Inhalten sind diese Daten in aller Regel nicht nötig. Wenn Sie Zweifel an der Seriosität haben und befürchten, Ihre Angaben könnten missbraucht werden: Finger weg. Nutzer können natürlich erfundene Daten eingeben, mit denen sie nicht identifizierbar sind. Doch meist ist es einfacher, ein paar Mausklicks weiter seriöse Angebote zu finden.

 

2. Das Kleingedruckte lesen

Bei manchen Angeboten ist es nötig, Namen und Adresse anzugeben – etwa, wenn Sendungen per Post zugestellt werden sollen. Gerade bei Dienstleistern, die ihnen unbekannt sind, sollten Kunden die Geschäftsbedingungen (AGB) und andere klein gedruckte Textpassagen aufmerksam lesen. Dort sollten keine versteckten Zahlungsverpflichtungen enthalten sein. Ein Zeichen für Seriosität ist auch ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Verantwortlichen. Zudem sollte eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für Rückfragen angegeben sein.

 

3. Im Zweifel nicht zahlen

Wer Geld verlangt, muss einen Vertragsabschluss nachweisen können. Nutzer von Webseiten sollten nicht zahlen, wenn sie sich getäuscht fühlen. Ein Vertrag kommt nur zustande, wenn die Kunden über die Bedingungen des Angebots informiert sind und diese bewusst akzeptieren. Das muss der Anbieter nachweisen können. Gerichte haben entschieden, dass bei fehlenden oder versteckten Preisangaben kein Vertrag zustande kommt. Internet-Surfer sollten sich nicht beeindrucken lassen, wenn mit Anwälten, Inkasso, einer Zwangsvollstreckung oder Strafanzeige gedroht wird. Hier wird in den allermeisten Fällen lediglich eine harte Drohkulisse aufgebaut. Rechtlich gesehen haben die Falschspieler kaum Chancen, es kommt fast nie zu Gerichtsprozessen. Nutzer, die voreilig zahlen, erkennen die unseriösen Verträge an und können sich nicht mehr wehren.

 

4. Vertrag bestreiten und Widerrufsrecht nutzen

Internet-Nutzer sind nicht verpflichtet, auf nachweislich unseriöse Forderungen einzugehen. Wer sicher gehen will, sollte aber den vom Anbieter behaupteten Vertrag für alle Fälle anfechten und hilfsweise auch im Rahmen des Widerrufsrechts widerrufen. Musterbriefe halten die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentralen Im Internet bereit. Tipp: Den Brief am besten per Einschreiben mit Rückschein versenden und keine persönlichen Daten angeben, die der Anbieter noch nicht kennt. Lassen Sie sich aber nicht auf einen langen Schriftwechsel mit Abzockern ein. Übrigens: Das Widerrufsrecht bleibt bei Abo-Fallen meist über die gesetzliche 14-Tages-Frist hinaus gültig. Grund: Der Kunde muss „in Textform“ darauf hingewiesen werden, das heißt durch einen Ausdruck oder per E-Mail. In der Praxis geschieht das selten, die Betreiber geben meist nur einen kleinen Hinweis auf der Webseite. Viele dubiose Verträge lassen sich also rechtlich gesehen unbegrenzt widerrufen.

 

5. Mahnbescheid widersprechen

Hartnäckige Bauernfänger lassen ihren Opfern einen gerichtlichen Mahnbescheid zustellen. Das bedeutet nicht, dass die Forderung berechtigt ist, aber die Empfänger müssen reagieren. Sie haben zwei Wochen Zeit, dem Bescheid schriftlich zu widersprechen. Rechnen Sie die Postlaufzeit ein. Eine Begründung muss nicht angegeben werden. Der Widerspruch reicht meist, Betrüger reichen in der Regel keine Klage mehr ein.

 

6. Eltern haften nicht für Kinder

Kinder und Jugendliche unter 18 dürfen keine teuren Abo-Verträge schließen, wenn ihre Eltern nicht einwilligen. Ohne Zustimmung ist ein solcher Vertrag wirkungslos, und die Eltern müssen nicht zahlen. Das gilt zumindest dann, wenn der geforderte Betrag über ein übliches Taschengeld hinausgeht. Selbst wenn Minderjährige ihr Alter falsch angegeben haben, haften Eltern nicht. Nach Meinung von Experten ist es Sache der Anbieter von Web-Inhalten, für eine effektive Alterskontrolle zu sorgen.

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Ist Social Media wirklich ein Zeitfresser? 07/14/2010
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Immer wieder kommt in Diskussionen die Frage auf, ob die Nutzung von Social Media-Plattformen Zeit frisst und damit von anderen, wirklich wichtigen Aufgaben ablenkt.


Für mich selbst ist diese Frage klar zu verneinen. Wenn wir uns auf Social Media-Plattformen bewegen, verändert sich unser Kommunikationsverhalten.  Wir ersetzen also herkömmliche Wege der Informationsvermittlung durch diese Plattformen. Wo wir uns früher per Newsletter auf den Stand gebracht haben, lachen wir dies heute via RSS, Twitter oder Facebook. E-MAils werden ersetzt durch Postings auf den Plattformen. Die Summe aller Kommunikation bleibt gleich und ist allein schon durch die 24 Stunden begrenzt, die der Tag uns für unsere Aktivitäten anbietet.


Meine Lieblingsplattformen sind FAcebook, Xing, Linkedin und Twitter. Unterwegs lasse ich gern auf Foursquare von mir hören und meine Restaurant- und Reiseerfahrungen tausche ich auf Qype aus. Youtube bietet mir die bewegten Bilder, die ich zum jeweiligen Thema benötige und für die Tagesschau brauche ich keinen festen Termin mehr - sie ist ja online verfügbar.  
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